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Die Geschichte des Kondoms

Die Geschichte von Onan

Sex ist eine tolle Sache. Er will wie das übrige Leben, darunter Essen und Trinken, sorgfältig zelebriert sein. Diese Ansicht hatte es indessen nicht leicht, Allgemeingut zu werden. So propagiert der Papst zu diesem Thema ja heute noch mit greiser Stimme – ora et labora – und irritiert damit weltweit Milliarden weisungsuchender Gläubiger. Beliebte abschreckende Mär: Die alttestamentliche Geschichte von Onan. Sie ist in der Zwischenzeit zwar etwas vermodert, muss aber noch immer herhalten für undichte Altmännerthesen.

So sollte Onan vor circa 3000 Jahren die Witwe seines Bruders namens Thamar ehelichen, um mit ihr einen männlichen Nachkommen zu zeugen. Dazu hatte er aber keine Lust, deswegen machte er im schönsten Moment den sogenannten «Rückzieher», auch Coitus interruptus genannt. Die Nachkommenschaft blieb aus. Gott wurde böse und tötete Onan. Zwar masturbierte Onan nicht – aber er erfreute sich offenbar auch ohne Zeugungswunsch am Sex.

Die Freude am Sex schlechthin ist ein von Beginn an währendes Bedürfnis der Menschen. Nicht zu allen Zeiten und in allen Kulturen übrigens so streng reglementiert wie in der jüdischen Königszeit des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Getrübt wurde diese Freude indessen von sogenannten «Lustseuchen», bzw. Infektionen überhaupt, und der Aussicht auf ungewollte Schwangerschaft. Wirksame Mittel – neben den brachialen der Geburtenkontrolle durch Kindstötung oder Abtreibung – die gegen Ansteckung und Schwangerschaft gefunden wurden, reichen nachweislich 4000 Jahre zurück. Die Krönung dieser Bemühungen ist unleugbar das Kondom. Aber dazu später.

Tampons in Ägypten

Zunächst zu den frühen Mitteln und Mittelchen unserer Altvordern. So waren zum Beispiel in Ägypten sehr früh Tampons, als eine Art Präservativ für die Frauen, in Gebrauch, die man aus Fruchtschoten, Blättern und Schwämmen herstellte. Im Papyrus Kahun, das aus dem 2. vorchristlichen Jahrtausend stammt, wird empfohlen, Krokodilskot mit einem pflanzlichen Stoff (Leinen) zu befeuchten und an die Öffnung des Uterus zu geben.

Ein anderes Papyrus, um 1515 v. Chr., rät, aufs Feinste zerkleinerte Dornakazie und Datteln mit Honig vermischt als eine Art Tampon zu verwenden. Das ist aus heutiger Sicht eine durchaus durchdachte Prozedur, denn Akaziengummi oder Gummi arabicum setzt durch Fermentation Milchsäure frei, die Samenzellen abzutöten vermag. Ähnliches empfahlen im übrigen auch die Araber im 9. nachchristlichen Jahrhundert.

Zusammenziehende Mittel für den Penis

Aetius von Amida, ein im 6. Jahrhundert praktizierender Arzt, hat auch für den Mann ein empfängnisverhütendes Rezept parat: Er solle sich zusammenziehende Mittel auf den Penis reiben. Zum Beispiel in Essig eingelegten Alaun, Granat- oder Gallapfel. Im 13. Jahrhundert schrieb der persische Arzt Ismael al-Jurjani: «Wenn der Mann beim Geschlechtsakt seine Eichel mit Sesamöl befeuchtet, wird sein Samen nicht in die Vulva eindringen, sondern gleich wieder hinausgleiten.»

Von Kondomen in der heute gebräuchlichen Form ist zunächst einmal nicht die Rede. Ein einzelner Hinweis auf den Gebrauch solcher Präservative ist allenfalls die ca. 12 000 v. Chr. entstandenen Höhlenmalerei von Les Combarelles in der Nähe von Les Eyzies in Südwestfrankreich. Sie zeigt eine Frau im Liebesakt mit einem Mann. Der Penis des Mannes scheint mit einer Art Futteral überzogen zu sein. Das war vor ca. 360 Generationen.

Schutzhüllen für den Penis, die diesen vor existenz- und potenzgefährdendem Stoß, Druck oder peinigendem Insektenangriff bewahren sollten, zudem als Schmuckartikel dienten, gibt es seit Menschengedenken. So findet sich auf einem der Tempel von Dendera, die zur Zeit Kleopatras (im 1. Jahrhundert v. Chr.) erbaut wurden, die Darstellung das altägyptischen Gottes Bes. Das Besondere an dieser Darstellung: Der zwerggestaltige Schutzgott, der offenbar für die Bereiche Entbindung, Wochenbett sowie Toilettenutensilien zuständig war, trägt eine solche Schutzhülle.

Aber auch bei Naturvölkern konnten die Ethnologen aller Zeiten dieses Utensil ausmachen. Die brasilianischen Indianer aus dem Amazonasgebiet bastelten sich beispielsweise, zum Schutz gegen Condirus, einer von Fischen verursachten Krankheit, aus gerollten Palmblättern ein kegelförmiges Präservativ.

Und die afrikanischen Zulus schützten sich mit kirbisförmigen, aus Stroh geflochtenen Futteralen gegen die durch Saugwürmer hervorgerufene Bilharziose. Wie man sieht, gab es bereits in grauer Vorzeit durchaus den Wunsch, probate Mittel gegen unliebsame Erscheinungen und Nebenwirkungen des Geschlechtslebens zu finden. Und war hierin nicht ohne Erfolg.

Syphilis auf Reisen

Das Kondom, oder auch «Condom», begann seinen europäischen Siegeszug mit der epedemieartigen Verbreitung der «Lustseuche», der Syphilis, im 16. Jahrhundert. Es bezweckte, das männliche Edelglied vor Ansteckung zu bewahren. Wer das Wort Kondom indessen mit seinem Erfinder, beziehungsweise mit dem Ort des erstmalig in Erscheinung tretenden Produktes in Verbindung zu bringen sucht, greift ins Leere.

Über die Geschichte des Wortes gibt es verschiedene Theorien. Erstmalig schriftliche Erwähnung findet Kondom im 18. Jahrhundert. Ein gewisser Herr Daniel Turner gebrauchte im Jahre 1717 den Ausdruck Kondom in seiner Abhandlung über Syphilis. Er verdammt hierin (natürlich!) den nicht näher beschriebenen Gegenstand moralisch und sagt nichts Genaues über seine Herkunft.

Einer legendären Version zu Folge gab es, um die verbreitetste Version vorzustellen, einen geheimnisvollen Mister Condom, der möglicherweise als Arzt oder Höfling im Dienst des britischen Königs Karl II. stand. Er soll – damit sein königlicher Brötchengeber, ein vergnügungssüchtiger Herr, bei seinen Seitensprüngen nicht in Verlegenheit geriet – Hammeldärme zu Verhütungskappen umfunktioniert haben. Indessen ist Herr Condom in keinem schriftlichen Zeugnis seiner Zeit verewigt. Weshalb mit Recht angenommen werden kann, dass es sich um eine der vielen Legenden handelt, die die Menschen aus Bequemlichkeit mit sich herumtragen.

1785 wurde die nebulöse Herkunft des Wortes in ein «Slang»-Wörterbuch übernommen und fand über die britischen Landesgrenzen hinaus Verbreitung.

Sinnenfeindliches Mittelalter

Das christliche Mittelalter hat den Sinnenfreuden viel Unerfreuliches beschert. In frühen Schriften jener Zeit finden Tampons oder Präservative für Männer keine Erwähnung mehr. Dieses Wissen bewahrten zwar die Damen jener Zeit weiterhin auf, aber dafür werden sie ja dann auch als Ursache für Sünde und Verführung von den katholischen Herren Saubermännern auf dem Scheiterhaufen eingeäschert. Keuschheit heisst die neue Parole, deren theoretisches Fundament zunächst einmal hinter dicken Klostermauern von zölibaten Mönchen fabriziert und ausgeklügelt wird.

Da man dem Menschen aber das fleischliche Verlangen auch mit wohlmeinendsten Worten nicht austreiben kann, versuchten die männlichen Vertreter der menschlichen Gattung bei ihren Angetrauten die Enthaltsamkeit zuweilen wohl auch zu erzwingen. Der Keuschheitsgürtel kam in Mode. Während die bewaffneten Herren auf ihren Rappen dem «barbarischen» Orient das christliche Heil aufzuzwingen hofften – die Kreuzzüge – blieben die Damen wohlverschlossen in ihren Keuschheitsgürteln zurück. Dass dieses Mittel offenbar nur mässigen Erfolg versprach, bekundet ein zeitgenössisches Sprichwort: «Der Jungferngürtel mit dem Schloss, vermehrt im Weib die Untreu bloss.»

Die katholische Kirche hatte es nicht leicht, sich bei den sinnenfreudigen Germanen mit ihrer moralinsauren Moral durchzusetzen. Schliesslich gab es Freudenhäuser, eine breite Badekultur, schier unausmerzbare altgermanische Gepflogenheiten.

Ende des 15. Jahrhunderts dann der große Auftritt der Kirche. Die enorme Bevölkerungsexplosion in Europa und die allerorts damit verbunden auftretenden ökonomischen Probleme, erzeugten Handlungsbedarf und unnütze Erklärungen. Schuld waren, so fiel erfolgreichen Propagandisten sofort ein, an allem Elend die Hexen und die Juden. Erstere wurden in Mengen zur Volksbelustigung öffentlich gar geschmort, Letztere wurden blutig aus den Städten vertrieben.

Nun brachte zu allem Unglück der gute Kolumbus auch noch die Syphilis, im Griechischen: «Schweineliebhaber», aus dem fernen Amerika als Präsent nach Europa mit. Die langsam zum Tode führende Geschlechtskrankheit trug «reiche Früchte». Innerhalb von vier bis fünf Jahren verbreitete sie sich über die alte Welt und schaffte es innerhalb weiterer zehn Jahre über Indien auch nach China. «Morbus gallicus», französische Krankheit, hiess sie anfangs, da die Ärzte die Vergiftung des Blutes zuerst bei französischen Soldaten feststellten. Über 400 Jahre forderte die Seuche ihre Opfer, bis 1905 endlich der Erreger der Krankheit entdeckt wurde. Erfolgreich bekämpft werden konnte die Syphilis indessen erst seit 1928, mit der Erfindung des Penizillins. Dank dem Forscher Fleming.

Leinenkondom als Schutz

Mitte des 16. Jahrhunderts entwickelte der Anatom Gabriele Fallopia (1523-1562), Professor zu Ferrara, Pisa und Padua, ein Leinenkondom gegen die Ansteckungsgefahr. Das Leinensäckchen wurde mit verschiedenen Flüssigkeiten getränkt - anorganische Salze und Holzkohlenasche oder antiseptische Tinktur aus Guajaksägemehl - und vor dem Liebesakt dann über das männliche Glied gezogen. Ob das getränkte Leinenläppchen tatsächlich vor Ansteckung schützte und ob Sex so auch noch Spaß machte, muss offen bleiben. Fallopia selbst schreibt 1562: «... ich machte das Experiment mit 1 100 Männern, und beim unsterblichen Gott, keiner von ihnen hat sich angesteckt.»

Anders sah das die Schriftstellerin Marquis de Sévigné, die 1671 ihrer in der Provence lebenden Tochter in einem ihrer Briefe das Präservativ als «ein Panzer gegen das Vergnügen und ein Spinnweb gegen die Gefahr» vorstellt. Dennoch war es zunächst offenbar das einzige Mittel gegen die sogenannte «Lustseuche» und ungewollte Schwangerschaft.

Abhandlung über Venuskrankheiten

1736 schrieb Jean Astruc, einer der Ärzte Louis XV. in seinem Buch Abhandlung aller Venuskrankheiten: «Ich habe gehört, dass in England die großen Verführer, jene, die ihr Leben in den Armen von Prostituierten verbringen, seit einiger Zeit feine Häutchen ohne Naht benutzen, die die Form eines Futterals haben und Kondom genannt werden. Sie bedecken damit den Penis vor dem Beischlaf vollkommen, um sich gegen jedwelches Risiko abzusichern.»

Ja, das 18. Jahrhundert brachte da schon ganz andere Kondome auf den Markt. Waren die von Madame Sévigné beschriebenen Kondome auch Gold beschlagen und mit Seide gefüttert, was waren sie gegen die (Blind-)Därme von Ziege, Kalb, Hammel und Lamm, die der Lust beim Sex doch unvergleichlich mehr Optionen ließen. Man wusch die frischen Blinddärme und rieb sie dann mit Öl und Kleie ein. So wurden sie notwendig weich und elastisch.

Fischblasen-Kondome

In Gebrauch waren im 18. Jahrhundert auch die Fischblasen-Kondome. Ein einsames, ältestes Exemplar seiner Sorte soll im Waschhaus eines Walisischen Schlosses übrigens bereits aus dem 13. Jahrhundert gefunden worden sein. Ein Verkaufskatalog «Hygienische Artikel» der Schweizer Firma Ed. Baumgartner Luzern stellt das Kondom dieser Sorte noch 1908 wie folgt vor: «Fischblasen sind den Gummis insofern vorzuziehen, als dieselben bedeutend haltbarer und feiner, also weniger fühlbar beim Gebrauch als Gummi sind und eine Gefühlsbeeinflussung fast vollständig ausgeschlossen ist.» Fischblasen-Kondome sind indessen vollständig vom Markt und würden ebensowenig wie ihre Schwestern, die Tierdärme, die noch heute in der Schweiz verkauft werden, aktuell zwar vor Schwangerschaft, nicht aber vor AIDS schützen.

Casanova in Aktion

Bevor wir uns nun in das Industriezeitalter und seine Gummikondome stürzen, noch ein Wort zu Giacomo Casanova (1725-1798). Dieser als wilder Verführer verschriene Lebemann, mochte er auch ein exzessives Sexualleben praktiziert haben, verbrachte seinen Lebensabend vereinsamt, krank und verknittert herumnörgelnd auf Schloss Dux (heute Duchzov, Tschechien) in der schmucklosen Bodenkammer. Um aus sich postum noch einen tollen Hecht zu machen, schrieb er dort die «Geschichte meines Lebens». Von Kondomen spricht er natürlich auch. Sie nannte er «englischer Reitrock», «englisches Gewand» oder auch «Sicherheitshaube».

Eine seiner wenig rühmlichen Eroberungen, eine fünfzehnjährige Prostituierte, würde ihm heute mindestens zwei Jahre betreutes Wohnen hinter Gittern eingebracht haben. Von ihr ließ er sich einst verschiedene Sorten Kondome anpassen und beschrieb das so: «Ich brachte mich in die richtige Lage und sagte ihr, sie solle eines wählen, das richtig sitze. Schmollend begann sie auszuprobieren und zu messen. Das sitzt nicht gut, sagte ich ihr, probier ein anderes. Und noch eines, und noch eines, und plötzlich bespritzte ich sie befriedigend und wahrhaft.» Naja.

Da «Herzensbrecher» Casanova weder geschlechtskrank, noch unnötig Vater werden wollte, unterzog er die Kondome vor dem Benutzen übrigens einer Kontrolle, die bis ins 20. Jahrhundert üblich blieb: er blies sie auf.

Gummi- und Eichelkondome

«Die grösste Erfindung des 19. Jahrhunderts» war Georg Bernhard Shaw zufolge die Entdeckung der Verwendbarkeit von Kautschuk (Kau - itschu = indianisch, der weinende Baum). Schon Kolumbus und seine Reisekollegen hatten bei den Indianern des Amazonasgebietes jenes elastische Material gesehen, aus denen die Ureinwohner Bälle formten.

Der Amerikaner Charles Goodyear (1839) und der Engländer Thomas Hancock (1843) entwickelten unabhängig voneinander das Vulkanisieren von Kautschuk. Für das Kondom begann nunmehr ein neues Zeitalter. Die fabrikmässige Herstellung – wir befinden uns bereits im Zeitalter der Industrialisierung – ermöglichte die Produktion von Kondomen in grösserer Stückzahl und damit die Senkung des Preises. Bisher war das Kondom noch eine kostspielige Angelegenheit. Kein Artikel für den kleinen Mann.

Die ersten Gummikondome hatten an der Seite eine Naht und dürften den Spaß an der Freude noch erheblich gedämpft haben. Diese Naht verschwand aber bereits um die Jahrhundertwende. Und 1901 gab es bereits die ersten farbigen Kondome und Kondome mit Reservoir.

Nur ein kurzes Gastspiel gab in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein bereits wieder von der Bildfläche verschwundener Exot: Das Eichelkondom. Im Handbuch der Sexualwissenschaften (1912) wird es wie folgt beschrieben: «Eine Abart des das ganze Membrum bedeckenden Condoms ist der sogenannte Eichelcondom, der nur die Eichel bedeckt. Während die das ganze Glied bedeckenden Condome gleichzeitig die Befruchtung und die Infektion zu hindern bestimmt sind, dient der Eichelcondom nur dem ersteren Zweck; höchstens kann es noch gegen Gonorrhöe (Tripper, Anm. d. A.) schützen.» Der Grund, dass diese Eichelkondome sich nicht durchsetzten ist offenbar der, dass sie individuell angepasst werden mussten. Welcher Herr indessen lässt sich schon gern sein bestes Teil vermessen? Zudem begann nach dem 1. Weltkrieg die Massenproduktion, zu dem sich dieses Produkt denkbar schlecht eignete.

Nun wurde das Kondom – später beschleunigt durch das neue Latexverfahren der 20er Jahre – langsam kommun und als Bedarf des täglichen Lebens erschwinglich. Wenn auch moralisch noch immer mehr unter der Hand. Denn Öffentlichkeit und Politik taten das ihre, dieses Thema unter Tabu und Verschluss zu halten. Zwar hatte ein gewisser Philosoph namens Malthus die Bevölkerungsexplosion um 1800 zum Anlass genommen, die Geburtenregulierung anzudenken. Es gab viele, insbesondere auch weibliche Aufklärer, die sich Geburtenregelung wünschten. Doch offiziell war das alles eben Schmuddel, denn es gefährdete den «Keim der Gesellschaft»: die Familie. Und das wäre bis heute wohl nicht sonderlich anders, wenn nicht eine neue Seuche der Lust am Sex zu schaffen machte: Die seit den 80er Jahren grassierende Krankheit AIDS, mit der sich weltweit bereits 30 Millionen Menschen infiziert haben.

Für alle, die nicht immer enthaltsam oder treu sind, bleibt noch immer das sicherste Mittel das Kondom. Bei richtiger Anwendung und ordentlicher Qualität des Präservativs, schlägt man sich heutzutage eher den Kopf an der Bordsteinkante blutig, als dass es zu ungewollter Schwangerschaft oder irgendwelchen Ansteckungen kommt. Das war nicht immer so: Noch in den zwanziger Jahren wurden die Hälfte aller Frauen, deren Männer Kondome benutzten, trotzdem schwanger.

Quelle: Pink 5/99 (www.pinksex.de)